9. September 2012

Die Ankunft und Tag 1


Spätestens mit der ersten Metrofahrt hat mich Paris wieder voll und ganz für sich gewonnen. Der Geruch, die Hektik, der Wind, die Enge – für mich gehört die Metro zu Paris wie der Eiffelturm ( naja fast )
Die Zugfahrt nach Paris verlief ohne Probleme. Die Wohnung habe ich auch gleich gefunden und sie ist trop mignon! Sehr sehr klein aber wirklich sehr süß. Ich wohne im 2. Arrondissement. Meine Metro Station ist Réamur-Sébastopol.
Nachdem ich dann alles ausgepackt habe, habe ich mich mit Sammy getroffen um noch kurz die nötigsten Dinge bei Monoprix zu kaufen.
Mit der Metro gings dann in Richtung Trocadero. Ich liebe es wenn man aus der Metrostation rausläuft und dann nach links blickt und ihn sieht – den Eiffelturm. Ich habe ihn schon so oft gesehen, bin aber jedes Mal wieder begeistert von diesem Bauwerk. Ich mag ihn vor allem abends wenn er leuchtet ( und nein, nicht blinkt das finde ich furchtbar kitschig! )
Wir sind durch die Champs du Mars flaniert, haben die Pariser beim Pique Nique beobachtet und den Anblick genossen. Danach gings für mich auch schon wieder nach Hause, weil ich wirklich wirklich müde war.










Tag 1:

Musée Rodin, Hôtel des Invalides, Parc André-Citroën
Meine erste Nacht in Paris war wunderbar, ich hab geschlafen wie ein Stein.
Vorgenommen habe ich mir an diesem Sonntag zu schauen wo sich die Kanzlei befindet, bei der ich am Montag mein Praktikum beginne, 27, rue du Pont Neuf. Die Kanzlei ist direkt neben dem Forum les Halles – und damit auch nicht weit weg vom Centre Pompidou und dem Louvre. ( und nicht weit von meiner Wohnung, ca. 7 Min zu Fuß )
Ich bin über die Pont Neuf gelaufen und konnte das tolle Wetter genießen, gerade hat es hier 30°C, was will man mehr? Il fait vraiment chaud! Also habe ich mir überlegt, dass ich ins Musée Rodin möchte, da dieses auch einen schönen Garten hat – incl. Le Penseur! Da ich relativ früh dran war, musste ich weder anstehen noch waren viele Museumsbesucher da.
Mit einem kleinen Abstecher im Hôtel des Invalides bin ich zum Parc Andre-Citroen.  Im Hôtel des Invaldies befindet sich der Sarg von Napoleon, ich mag das Bauwerk und vor allem den Invaliden Turm ganz gern -  er leuchtet so schön golden wenn man auch die Stadt sieht.
Im Parc angekommen habe ich mein Pique Nique ausgepackt und erstmal eine Kleinigkeit gegessen, neben mir haben sich die vielen Kinder im Wasser vergnügt und die Familien das Pique Nique vorbereitet. Für die Familie neben mir hat das Pique Nique mit einer Packung Chips für alle begonnen, auch nicht übel.  Ich war noch nie in diesem Parc, und einen Ausflug dahin lohnt sich wirklich – es sind wenig Touristen dort und außer einer tollen Wiese gibt es tolle Wasserspiele.  Ich hab mich ins Gras gelegt und mich gefreut hier zu sein -   Ich bin süchtig nach Paris.














Bus statt Metro
Gerade komm ich von einer kleinen „Bustest – Tour“. Ich bin zum Gare de Lyon gefahren und hab da den Bus 63 genommen. Es ging vorbei am Institut du Monde Arabe, St. Germain de Près – Musée d’Orsay, Invalides, Pont Alexandre III, am Trocadero bin ich dann ausgestiegen und hab dann noch schnell ein Bild vom Eiffelturm gemacht und in einem Café einen Weißwein getrunken, dann bin ich wieder ab nach Hause – via Metro.
Fazit, die Metro und die Stationen die super zentral sind ist auch nicht durch den Bus zu ersetzen – aber es lohnt sich auch einmal auf den Bus umzusteigen – da man deutlich mehr sieht als im Untergrund von Paris. Die Linie 63 ist, finde ich, eine tolle Linie. Ich werde hin und wieder auf den Bus umsteigen.  Wo wir schon bei tollen Linien sind. Meine Lieblingsmetro ist natürlich die 6 – wenn sie dann rund um Invalides und Bir-Hakeim den Untergrund verlässt .. Man hat einen so tollen Blick auf den Eiffelturm, traumhaft! 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen